Klimagipfel in Glasgow – Verlierer sind wieder die Automobilhersteller | FPÖ Steyr
  
  
  
  
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Klimagipfel in Glasgow – Verlierer sind wieder die Automobilhersteller

Der Klimagipfel von Glasgow fokussiert sich wieder auf ein AUS der Zulassung von
Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren bis zum Jahr 2035. Somit ist der große
Übeltäter der Klimakrise wieder einmal das Auto.

Zu den Unterzeichnern des Abkommens gehören nicht die USA, Japan und China.
Deutschland ist auch aufgewacht und hat nicht unterzeichnet, weil die Möglichkeit
der Nutzung von E-Fuels (künstliche CO2 neutrale Kraftstoffe) nicht berücksichtigt
wurde. Zahlreiche politische Theoretiker treffen bei dem Klimagipfel in Glasgow eine
derartige weitreichende Entscheidung. Immerhin zählen in Oberösterreich 300
Unternehmen zur automotiven Zulieferindustrie. Zahlreiche heimische Arbeitsplätze
und Wertschöpfungsprozesse würden dadurch leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.
„Ich würde gerne einen Klimaaktivisten in ein Motorenwerk einladen um zu
veranschaulichen, wieviel bei den Verbrennungsmotoren hinsichtlich Reduktion von
Emissionen geleistet wird.

Die E-Mobilität ist nicht das ‚Gelbe vom Ei', weil nicht ausreichend Infrastruktur für
das Laden der Batterien zur Verfügung steht." erläutert Wirtschaftsstadträtin Kattnigg.
Ministerin Gewessler bietet Förderungen für Ladestationen in Wohnhäusern an. Die
Installation ist aus sicherheitstechnischen Gründen in vielen Fällen nicht umsetzbar.

„Es ist weiters nicht einzusehen, dass E-Autos und Fahrzeuge mit Hybridmotor
gegenüber neuwertigen, CO2-armen Automobilen mit Benzin- und Dieselmotoren
steuerlich bevorzugt werden. Das ist wieder typisch das ‚Schwarz-Weiß-Denken' von
Politikern, die sich nicht auskennen. Auch die Erhöhung der NoVA für Klein-LKWS
und Vans geht zu Lasten der Unternehmer, Familien und Kleinverdiener.

Die Benzinpreise laufen ohnehin schon ins Unendliche. Wieviel Geld bleibt den Pendlern
noch im Geldbörserl zum Leben übrig? Offensichtlich ist der Umweltministerin der

Klimawandel wichtiger, ungehindert der Verarmung der Bevölkerung." kontert
Kattnigg
Stadträtin Kattnigg fordert daher:
- Ausbau der Infrastruktur mit Ladestationen für E-Mobilität

- Anerkennung von E-Fuels (künstliche Kraftstoffe) als Möglichkeit der CO2
Reduktion bei Verbrennungsmotoren und steuerliche Förderung dieser Variante

- Rückabwicklung der NoVA Erhöhung

- Verstärkte Förderung der Wasserstofftechnologie

„Klimaschutz muss mit Hausverstand umgesetzt werden. Nur ein Mix aus allen
Antriebsformen trägt realistischerweise zum Erreichen der Klimaziele bei, aber nicht
das Abschaffen von Verbrennungsmotoren". schließt Kattnigg

Kattnigg2020 kk
           
 
Evelyn Kattnigg, BA (FH)    
Stadträtin    
 

Samstag, 29 Jänner 2022, 05:02:11

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