Zur aktuellen Darstellung einer „Aufbruchsstimmung“ in Steyr stellen die Freiheitlichen Arbeitnehmer klar:
„Aufbruch ist nur dann glaubwürdig, wenn er bei den Menschen ankommt – bei Arbeitsplätzen, Leistbarkeit und den Pflichtaufgaben der Stadt. Eine Projektliste ersetzt keine Standort- und Beschäftigungsstrategie.“
„Steyr ist eine Arbeiterstadt. Der Maßstab ist der Job – nicht das Image“, betont Dominik Steinmayr, Bezirksobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer. „Viele Beschäftigte spüren derzeit vor allem Unsicherheit: steigende Kosten, wachsende Belastungen und eine angespannte wirtschaftliche Lage. Genau dort muss Stadtpolitik ansetzen.“
Fünf Prüfsteine für echten Aufbruch in Steyr
Die Freiheitlichen Arbeitnehmer fordern, dass angekündigte Projekte künftig nach klaren Kriterien bewertet und öffentlich nachvollziehbar gemacht werden:
1. Arbeitsplätze und Lehrstellen: Welche messbare Wirkung hat das Vorhaben auf Beschäftigung und Wertschöpfung in Steyr?
2. Leistbarkeit: Welche Auswirkungen hat es auf Gebühren, Energiepreise und Lebenshaltungskosten?
3. Pflichtaufgaben zuerst: Sind Kindergärten, Schulen, Erhaltung und Grundversorgung abgesichert, bevor neue Großprojekte starten?
4. Finanzierung und Folgekosten: Was kostet es wirklich – inklusive Betrieb, Instandhaltung und langfristiger Verpflichtungen?
5. Zeitplan und Umsetzbarkeit: Was ist 2026 konkret spürbar – und was bleibt Ankündigung ohne Baureife?
„Wir sind nicht gegen sinnvolle Verbesserungen – im Gegenteil. Aber die Menschen haben ein Recht auf Transparenz und klare Prioritäten“, so Steinmayr. „Ohne Kostenplan, ohne Zeitachse und ohne Wirkung auf Jobs und Leistbarkeit wird aus ‚Aufbruch‘ schnell eine Überschrift, die am Monatsende niemand bezahlt.“
Ja zu sinnvollen Maßnahmen – aber mit Verantwortung
Die Freiheitlichen Arbeitnehmer unterstützen konkrete, alltagsnahe Verbesserungen, die Arbeitnehmer und Pendler tatsächlich entlasten – etwa Barrierefreiheit, funktionierende Infrastruktur und eine gute Erreichbarkeit. Gleichzeitig warnen sie vor einer Politik, die sich an Prestige und Symbolen orientiert, während die wirtschaftliche Basis unter Druck gerät.
„Steyr braucht eine klare Prioritätensetzung: Arbeit sichern, Kosten im Griff halten, Pflichtaufgaben garantieren“, so Steinmayr abschließend. „Das ist ein echter Arbeiterstadt-Aufbruch – und genau dafür stehen wir.“
GR Dominik Steinmayr
Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Steyr-Stadt/Land